Die Geschichte der Ewald Dörken AG und ihrer Tochterunternehmen wird von einer kontinuierlichen Expansion gekennzeichnet.
1892
Dr. Carl Dörken und Ewald Dörken gründen die Ewald Dörken OHG zur Produktion von Lacken, Lack- und Rostschutzfarben.
1902
Dr. Carl Dörken entwickelt ein Verfahren zur Holzölverkochung. Das Ergebnis ist ein holzölhaltiger Lack, der unter dem Namen EBURIT zum führenden Malerwerkstoff für die nächsten sieben Jahrzehnte wird.
1925
Die Dörken & Co. GmbH wird gegründet. Sie produziert Dachdichtungsbahnen für Eisenbahnwaggons und ist die Basis des späteren Geschäftsbereiches Bauverbundfolien.
1929
Die Ewald Dörken AG wird gegründet. Gleichzeitig geht die Unternehmensleitung an die zweite Familiengeneration über: Gemeinsam mit Fritz Kemner bilden Karl Dörken und Dr. Heinrich Herminghaus, der Schwiegersohn von Dr. Carl Dörken, den Vorstand der neuen Aktiengesellschaft.
1951
Ewald Dörken und Dr. Hellmut Herminghaus treten als dritte Generation in den Vorstand ein.
1961
Dörken beginnt mit der Fertigung gitterverstärkter Bauverbundfolien. Die Unterspannbahn DELTA-FOL SPF beginnt ihre steile Europa-Karriere.
1981
Dörken erhält die Lizenz für die Herstellung und den Vertrieb eines Mikroschicht-Korrosionsschutzsystems. Unter dem Namen DELTA-MKS erlangt der hochleistungsfähige aber schwermetallfreie Oberflächenschutz eine bedeutende Marktposition. Im selben Jahr bringt der Geschäftsbereich Bauverbundfolien die Noppenbahn DELTA-MS auf den Markt. Innerhalb weniger Jahre werden die schokobraunen Grundmauerschutz- und Dränagesysteme zu einem Markenzeichen der Dörken GmbH & Co. KG.
1987
Werner Richard gründet zur Erinnerung an seinen Schwiegervater, Dr. Carl Dörken, die gemeinnützige Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung zur Förderung des Kulturlebens und der Wissenschaft und zur Erhaltung von Baudenkmälern.
1990
Dörken übernimmt die Produktion der umweltschonenden Fassadenanstrichsysteme Lucite® und Imlar® von DuPont de Nemours.
1992
Im Frühjahr feiert die Ewald Dörken AG ihr 100-jähriges Firmenjubiläum. Gleichzeitig treten Ute Herminghaus-Böcking und Karl E. Dörken als vierte Generation in den Vorstand ein.
1995
Dörken eröffnet in Kanada eine Produktionsstätte für Grundmauerschutz-, Dränage- und Abdichtungssysteme.
1999
Der Produktionsstandort in Hagen-Vorhalle wird eröffnet. In der neuen, prozessoptimierten Fertigung werden fünf Typen der DELTA-Noppenbahnen in unterschiedlichen Breiten gefahren.
2000
Mit dem Start ins dritte Jahrtausend beginnt auch für die Sparte Bautenfarben eine neue Ära. Der Geschäftsbereich wird in die neu gegründete CD-Color GmbH & Co. KG überführt. Diese ist ein Gemeinschaftsunternehmen mit der CWS Lackfabrik GmbH & Co. KG, Düren.
2002
Die anderen drei Geschäftsfelder der Ewald Dörken AG werden zum 1. Januar ebenfalls in rechtlich selbständige Tochterunternehmen umgewandelt.
2004
Die Ewald Dörken AG übernimmt die CWS-Anteile an CD-Color. Das junge Unternehmen wird damit eine 100-prozentige Dörken-Tochter. Am 1. April übernimmt die CWS Powder Coatings GmbH den Geschäftsbereich Dörken Pulverbeschichtungssyteme GmbH & Co. KG.
2005
Die PROTEC® Systempasten GmbH wird gegründet. Die Dörken-Tochter bietet Industriekunden im Baufarbenbereich maßgeschneiderte Pasten- und Basensysteme und Töntechniken an.
Die Dörken GmbH & Co. KG gründet mit der Sistem Organizasyon, einer Tochtergesellschaft der Erdem Holding, ein Joint-Venture. Die Dörken Sistem Sanayi ve Ticaret A.Ş. mit Sitz in Istanbul soll den türkischen Markt für die breite Palette der in Herdecke produzierten Bauverbundfolien erschließen.
Die Ewald Dörken AG und ihre Tochterunternehmen installieren ein integriertes Qualitäts- und Umweltmanagementsystem nach der DIN EN ISO 9001:2000, der DIN EN ISO 14001 und der EG-Öko-Audit-Verordnung (EMAS II).
2006
Dörken erweitert seine Aktivitäten in Osteuropa in Richtung Russland und gründet die Dörken GmbH in Moskau.